Navajo Türkisschmuck
Unwillkürlich verbinden wir den Navajo Türkisschmuck
mit dem ehmals freien Leben der nordamerikanischen Indianer,
die den Türkis als „Stein des Lebens“ und
somit als Glücksbringer in jeder Lebenslage verehren.
Am weitesten bekannt ist bei uns in Europa der typische Türkisfolkloreschmuck,
der allgemein als Indianerschmuck bezeichnet wird: Türkise,
die umrahmt werden von in Silber gearbeiteten Blüten und
Blättern, an denen Silberfedern hängen, oder die
mit aufwendigen Silberfassungen verziert sind.
Die Türkissteine faszinieren von hellem Türkisblau über
Dunkelblau bis Grasgrün; Steine in allen Größen,
mit bizarren Maserungen und Oberflächenstrukturen bis
hin zu schlicht glatt und einfarbig.
Türkis, der Stein der Indianer.
Ja, aber nicht nur ihn verarbeiten sie. Auch Koralle, Onyx,
Lapislazuli. verschiedenfarbiges Perlmutt, Malachit, Sugilith,
Opal, orange bis lila Spiny oyster shell sind inzwischen
sehr beliebt und werden viel von indianischen Künstlern
in der Schmuckherstellung verwendet. Seit ca. 20 Jahren findet
man auch stark stilisierte, abstrakte, dadurch wieder modern
wirkende indianische Motive, die durch ihre Schlichtheit
eine ganz besondere Ausdruckskraft entwickeln.
Künstler wie Jesse Monongye, Ray Tracy (Navajos), Victor
Coochwytewa, Charlses Loloma (Hopis) u.v.a. waren Wegbereiter
einer neuen Kreativität indianischen Schaffens. Geprägt
von individuellem Selbstbewustsein und handwerklichem Können,
und doch auf der Basis alter indianischer Traditionen. |

Armspange und BoloTie: King
Man Türkis

Unverkennbare Silberarbeit mit besonders
schönen Steine kennzeichnen die
Arbeiten
von Peterson Johnson
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